jueves, 2 de febrero de 2012

Szymborska - Słówka / Vocabulario (1962)


In memoriam († 01/02/2012)    


Słówka

—La Pologne? La Pologne? Tam strasznie zimno, prawda? —spytała mnie i odetchnęła z ulgą. Bo porobiło się tych krajów tyle, że najpewniejszy jest w rozmowie klimat.

—O pani —chcę jej odpowiedzieć— poeci mego kraju piszą w rękawiczkach. Nie twierdzę, że ich wcale nie zdejmują; jeżeli księżyc przygrzeje, to tak. W strofach złożonych z gromkich pohukiwań, bo tylko to przedziera się przez ryk wichury, śpiewają prosty byt pasterzy fok. Klasycy ryją soplem atramentu na przytupanych zaspach. Reszta, dekadenci, płaczą nad losem gwiazdkami ze śniegu. Kto chce się topić, musi mieć siekierę do zrobienia przerębli. O pani, o moja droga pani.

Tak chcę jej odpowiedzieć. Ale zapomniałam, jak będzie foka po francusku. Nie jestem pewna sopla i przerębli.

—La Pologne? La Pologne? Tam strasznie zimno, prawda?

—Pas du tout —odpowiadam lodowato.


Wisława Szymborska, en Sól (1962)
Vocabulario

—La Pologne? La Pologne? Un frío espantoso, ¿verdad? —me pregunta, y respira con alivio. Son tantos los países que surgen cada dos por tres, que el tema de conversación menos resbaladizo es el clima.

—Madame —me encantaría responderle—, los poetas de mi país escriben con los guantes puestos. Aunque, a decir verdad, a veces se los quitan: sí, cuando cae una luna de justicia. Con estrofas de alaridos punzantes, único medio de apagar el estruendo del vendaval, cantan la vida sencilla de los pastores de focas. Nuestros clásicos hacen cisuras con carámbanos de tinta en la nieve apelmazada. El resto, los decadentes, lloran la suerte de los copos de nieve. Quien quiere morir ahogado debe hacerse con un pico para agrietar el hielo. ¡Ay, madame, querida madame!

Eso es lo que me encantaría decir. Pero no recuerdo cómo se dice «foca» en francés. Ni estoy segura de qué palabras corresponden a «carámbano» y a «agrietar».

—La Pologne? La Pologne? Un frío espantoso, ¿verdad?

—Pas du tout —respondo glacial.


Wisława Szymborska, en Sal (1962)




miércoles, 1 de febrero de 2012

Wisława Szymborska: In memoriam (1923-2012)


In memoriam († 01/02/2012)    


"...nie ma pytań pilniejszych
     od pytań naiwnych."


Wisława Szymborska, "Schyłek wieku", en Ludzie na moście, 1986


"...no hay preguntas más apremiantes
que las preguntas ingenuas."


Wisława Szymborska, "El ocaso del siglo", en Hombres en el puente, 1986




  • Wisława Szymborska (1923-2012), "Schyłek wieku", en Ludzie na moście, Czytelnik, Warszawa 1986 [traducción de Jerzy Sławomirski y Ana María Moix, en Wisława Szymborska, Paisaje con grano de arena, Lumen, Barcelona 1997: "El ocaso del siglo", p. 152].

martes, 31 de enero de 2012

Handke - Lied Vom Kindsein (1987)


Lied Vom Kindsein (1987)


Als das Kind Kind war,
ging es mit hängenden Armen,
wollte der Bach sei ein Fluß,
der Fluß sei ein Strom,
und diese Pfütze das Meer.

Als das Kind Kind war,
wußte es nicht, daß es Kind war,
alles war ihm beseelt,
und alle Seelen waren eins.

Als das Kind Kind war,
hatte es von nichts eine Meinung,
hatte keine Gewohnheit,
saß oft im Schneidersitz,
lief aus dem Stand,
hatte einen Wirbel im Haar
und machte kein Gesicht beim fotografieren.
Als das Kind Kind war,
war es die Zeit der folgenden Fragen:
Warum bin ich ich und warum nicht du?
Warum bin ich hier und warum nicht dort?
Wann begann die Zeit und wo endet der Raum?
Ist das Leben unter der Sonne nicht bloß ein Traum?
Ist was ich sehe und höre und rieche
nicht bloß der Schein einer Welt vor der Welt?
Gibt es tatsächlich das Böse und Leute,
die wirklich die Bösen sind?
Wie kann es sein, daß ich, der ich bin,
bevor ich wurde, nicht war,
und daß einmal ich, der ich bin,
nicht mehr der ich bin, sein werde?

Als das Kind Kind war,
würgte es am Spinat, an den Erbsen, am Milchreis,
und am gedünsteten Blumenkohl.
und ißt jetzt das alles und nicht nur zur Not.

Als das Kind Kind war,
erwachte es einmal in einem fremden Bett
und jetzt immer wieder,
erschienen ihm viele Menschen schön
und jetzt nur noch im Glücksfall,
stellte es sich klar ein Paradies vor
und kann es jetzt höchstens ahnen,
konnte es sich Nichts nicht denken
und schaudert heute davor.

Als das Kind Kind war,
spielte es mit Begeisterung
und jetzt, so ganz bei der Sache wie damals, nur noch,
wenn diese Sache seine Arbeit ist.

Als das Kind Kind war,
genügten ihm als Nahrung Apfel, Brot,
und so ist es immer noch.

Als das Kind Kind war,
fielen ihm die Beeren wie nur Beeren in die Hand
und jetzt immer noch,
machten ihm die frischen Walnüsse eine rauhe Zunge
und jetzt immer noch,
hatte es auf jedem Berg
die Sehnsucht nach dem immer höheren Berg,
und in jeder Stadt
die Sehnsucht nach der noch größeren Stadt,
und das ist immer noch so,
griff im Wipfel eines Baums nach dem Kirschen
in einem Hochgefühl
wie auch heute noch,
eine Scheu vor jedem Fremden
und hat sie immer noch,
wartete es auf den ersten Schnee,
und wartet so immer noch.

Als das Kind Kind war,
warf es einen Stock als Lanze gegen den Baum,
und sie zittert da heute noch.


Peter Handke, "Lied Vom Kindsein", en Der Himmel über Berlin (1987)
Lectura del poema por Bruno Ganz




Für Robert W. als Abschiedsgruß

Handke - Canción de la niñez (1987)


Canción de la niñez (1987)*


Cuando el niño era niño,
caminaba con los brazos colgando,
quería que el arroyo fuera un río,
que el río fuese un torrente,
y este charco, el mar.

Cuando el niño era niño,
no sabía que era niño,
para él todo estaba animado,
y todas las almas eran una.

Cuando el niño era niño,
no tenía opinión sobre nada,
no tenía costumbres,
se sentaba a menudo en cuclillas,
salía de pronto corriendo,
tenía un remolino en el pelo
y no ponía caras cuando lo fotografiaban.
Cuando el niño era niño,
era el tiempo de preguntar:
¿Por qué yo soy yo y por qué no soy tú?
¿Por qué yo estoy aquí y por qué no estoy allá?
¿Cuándo empezó el tiempo y dónde termina el espacio?
¿No es la vida bajo el sol tan sólo un sueño?
Lo que veo y oigo y huelo ¿no es acaso
una ilusión del mundo antes del mundo?
¿Existen de verdad el mal
y gente que en verdad es mala?
¿Cómo es posible que yo, el que yo soy,
antes de ser no fuera,
y que un día yo, el que yo soy,
no seré más este que yo soy?

Cuando el niño era niño,
no tragaba las espinacas, ni los guisantes,
ni el arroz con leche, ni la coliflor hervida,
ahora lo come todo y no por obligación.

Cuando el niño era niño,
una vez despertó en una cama extraña
y ahora lo hace una y otra vez,
mucha gente le parecía entonces hermosa
y ahora, con suerte, sólo unos pocos,
tenía una imagen clara del paraíso
y ahora apenas puede intuirlo,
no pensaba nada de la nada
y hoy se estremece ante ella.

Cuando el niño era niño,
se abstraía mientras jugaba
y ahora se abstrae con las cosas, como entonces,
pero sólo si son cosas del trabajo.

Cuando el niño era niño,
para comer le bastaban manzana y pan,
y así es todavía.

Cuando el niño era niño,
las moras le caían en las manos como sólo caen las moras
y aún sigue siendo así,
las nueces frescas le ponían áspera la lengua
y aún sigue siendo así,
tenía en cada montaña
el anhelo de una montaña más alta,
y en cada ciudad
el anhelo de una ciudad mayor,
y así es hasta hoy,
arrancaba las cerezas
de la copa del árbol con un regocijo
que siente todavía,
era retraído ante los extraños
y aún lo sigue siendo,
y esperaba la primera nevada,
como la espera aún hoy.

Cuando el niño era niño,
arrojó un palo contra un árbol como una lanza
y allí está vibrando todavía.


Peter Handke, "Canción de la niñez", en El cielo sobre Berlín (1987)
[Original alemán] [Lectura con traducción] [Secuencias de la película]


* Lied Vom Kindsein: literalmente Canción del ser niño; en alemán, "infancia" o "niñez" es Kindheit.





Licencia Creative CommonsLa traducción al castellano de Peter Handke: "Lied Vom Kindsein", por José Escudero se encuentra bajo una Licencia Creative Commons Reconocimiento-NoComercial-CompartirIgual 3.0 Unported.

Handke - Lied vom Kindsein
[secuencias de "Der Himmel über Berlin"]


"Lied vom Kindsein": secuencias de Der Himmel über Berlin



Handke - Lied Vom Kindsein [audición]


Lectura del poema por Bruno Ganz

Lied Vom Kindsein

Als das Kind Kind war,
ging es mit hängenden Armen,
wollte der Bach sei ein Fluß,
der Fluß sei ein Strom,
und diese Pfütze das Meer.

Als das Kind Kind war,
wußte es nicht, daß es Kind war,
alles war ihm beseelt,
und alle Seelen waren eins.

Als das Kind Kind war,
hatte es von nichts eine Meinung,
hatte keine Gewohnheit,
saß oft im Schneidersitz,
lief aus dem Stand,
hatte einen Wirbel im Haar
und machte kein Gesicht beim fotografieren.

Als das Kind Kind war,
war es die Zeit der folgenden Fragen:
Warum bin ich ich und warum nicht du?
Warum bin ich hier und warum nicht dort?
Wann begann die Zeit und wo endet der Raum?
Ist das Leben unter der Sonne
nicht bloß ein Traum?   
Ist was ich sehe und höre und rieche
nicht bloß der Schein einer Welt vor der Welt?
Gibt es tatsächlich das Böse und Leute,
die wirklich die Bösen sind?
Wie kann es sein, daß ich, der ich bin,
bevor ich wurde, nicht war,
und daß einmal ich, der ich bin,
nicht mehr der ich bin, sein werde?

Als das Kind Kind war,
würgte es am Spinat, an den Erbsen,
am Milchreis,   
und am gedünsteten Blumenkohl.
und ißt jetzt das alles und nicht nur zur Not.

Als das Kind Kind war,
erwachte es einmal in einem fremden Bett
und jetzt immer wieder,
erschienen ihm viele Menschen schön
und jetzt nur noch im Glücksfall,
stellte es sich klar ein Paradies vor
und kann es jetzt höchstens ahnen,
konnte es sich Nichts nicht denken
und schaudert heute davor.

Als das Kind Kind war,
spielte es mit Begeisterung
und jetzt, so ganz bei der Sache wie damals,
nur noch,   
wenn diese Sache seine Arbeit ist.

Als das Kind Kind war,
genügten ihm als Nahrung Apfel, Brot,
und so ist es immer noch.

Als das Kind Kind war,
fielen ihm die Beeren
wie nur Beeren in die Hand   
und jetzt immer noch,
machten ihm die frischen Walnüsse
eine rauhe Zunge   
und jetzt immer noch,
hatte es auf jedem Berg
die Sehnsucht nach dem immer höheren Berg,
und in jeder Stadt
die Sehnsucht nach der noch größeren Stadt,
und das ist immer noch so,
griff im Wipfel eines Baums nach dem Kirschen
in einem Hochgefühl   
wie auch heute noch,
eine Scheu vor jedem Fremden
und hat sie immer noch,
wartete es auf den ersten Schnee,
und wartet so immer noch.

Als das Kind Kind war,
warf es einen Stock als Lanze gegen den Baum,
und sie zittert da heute noch.

[Traducción]
Canción de la niñez

Cuando el niño era niño,
caminaba con los brazos colgando,
quería que el arroyo fuera un río,
que el río fuese un torrente,
y este charco, el mar.

Cuando el niño era niño,
no sabía que era niño,
para él todo estaba animado,
y todas las almas eran una.

Cuando el niño era niño,
no tenía opinión sobre nada,
no tenía costumbres,
se sentaba a menudo en cuclillas,
salía de pronto corriendo,
tenía un remolino en el pelo
y no ponía caras cuando lo fotografiaban.

Cuando el niño era niño,
era el tiempo de preguntar:
¿Por qué yo soy yo y por qué no soy tú?
¿Por qué yo estoy aquí y por qué no estoy allá?
¿Cuándo empezó el tiempo
y dónde termina el espacio?   
¿No es la vida bajo el sol tan sólo un sueño?
Lo que veo y oigo y huelo ¿no es acaso
una ilusión del mundo antes del mundo?
¿Existen de verdad el mal
y gente que en verdad es mala?
¿Cómo es posible que yo, el que yo soy,
antes de ser no fuera,
y que un día yo, el que yo soy,
no seré más este que yo soy?

Cuando el niño era niño,
no tragaba las espinacas, ni los guisantes,
ni el arroz con leche,
ni la coliflor hervida,       
ahora lo come todo y no por obligación.

Cuando el niño era niño,
una vez despertó en una cama extraña
y ahora lo hace una y otra vez,
mucha gente le parecía entonces hermosa
y ahora, con suerte, sólo unos pocos,
tenía una imagen clara del paraíso
y ahora apenas puede intuirlo,
no pensaba nada de la nada
y hoy se estremece ante ella.

Cuando el niño era niño,
se abstraía mientras jugaba
y ahora se abstrae con las cosas,
como entonces,   
pero sólo si son cosas del trabajo.

Cuando el niño era niño,
para comer le bastaban manzana y pan,
y así es todavía.

Cuando el niño era niño,
las moras le caían en las manos
como sólo caen las moras   
y aún sigue siendo así,
las nueces frescas
le ponían áspera la lengua      
y aún sigue siendo así,
tenía en cada montaña
el anhelo de una montaña más alta,
y en cada ciudad
el anhelo de una ciudad mayor,
y así es hasta hoy,
arrancaba las cerezas de la copa del árbol
con un regocijo   
que siente todavía,
era retraído ante los extraños
y aún lo sigue siendo,
y esperaba la primera nevada,
como la espera aún hoy.

Cuando el niño era niño,
arrojó un palo contra un árbol como una lanza
y allí está vibrando todavía.




Licencia Creative CommonsLa traducción al castellano de Peter Handke: "Lied Vom Kindsein", por José Escudero se encuentra bajo una Licencia Creative Commons Reconocimiento-NoComercial-CompartirIgual 3.0 Unported.

jueves, 26 de enero de 2012

Adjani - L'enfance


"Quel beau sentiment, l'enfance!
Un sentiment pur,
rempli d'abandon, de confiance,
avant qu'il ne se fasse meurtrir,
que la cruauté referme tout.
Et que l'on passe le reste de la vie
à réparer ce qui a été cassé."

Isabelle Adjani


"¡Qué hermoso sentimiento es la infancia! Un sentimiento puro, lleno de abandono, de confianza, hasta que empieza a recibir golpes y la crueldad lo cierra todo. Y nos pasamos el resto de la vida reparando lo que se nos ha roto."



miércoles, 25 de enero de 2012

Benedicto XVI - Saulo camino de Damasco


"San Pablo no interpreta nunca [el acontecimiento de Damasco (cf. Hch 9, 1-19; 22, 3-21; 26, 4-23)] como un hecho de conversión. ¿Por qué? Hay muchas hipótesis, pero en mi opinión el motivo es muy evidente. Este viraje de su vida, esta transformación de todo su ser no fue fruto de un proceso psicológico, de una maduración o evolución intelectual y moral, sino que llegó desde fuera: no fue fruto de su pensamiento, sino del encuentro con Jesucristo. En este sentido no fue sólo una conversión, una maduración de su "yo"; fue muerte y resurrección para él mismo: murió una existencia suya y nació otra nueva con Cristo resucitado. De ninguna otra forma se puede explicar esta renovación de san Pablo.

Ese acontecimiento ensanchó su corazón, lo abrió a todos. En ese momento no perdió cuanto había de bueno y de verdadero en su vida, en su herencia, sino que comprendió de forma nueva la sabiduría, la verdad, la profundidad de la ley y de los profetas, se apropió de ellos de modo nuevo. Al mismo tiempo, su razón se abrió a la sabiduría de los paganos. Al abrirse a Cristo con todo su corazón, se hizo capaz de entablar un diálogo amplio con todos, se hizo capaz de hacerse todo a todos. Así realmente podía ser el Apóstol de los gentiles.

En relación con nuestra vida, podemos preguntarnos: ¿Qué quiere decir esto para nosotros? Quiere decir que tampoco para nosotros el cristianismo es una filosofía nueva o una nueva moral. Sólo somos cristianos si nos encontramos con Cristo. Ciertamente no se nos muestra de esa forma irresistible, luminosa, como hizo con san Pablo para convertirlo en Apóstol de todas las gentes. Pero también nosotros podemos encontrarnos con Cristo en la lectura de la sagrada Escritura, en la oración, en la vida litúrgica de la Iglesia. Podemos tocar el corazón de Cristo y sentir que él toca el nuestro. Sólo en esta relación personal con Cristo, sólo en este encuentro con el Resucitado nos convertimos realmente en cristianos. Así se abre nuestra razón, se abre toda la sabiduría de Cristo y toda la riqueza de la verdad."

Benedicto XVI



domingo, 22 de enero de 2012

Bashō - Haikú: Un viejo estanque (1686)


古池 蛙飛び込む 水の音
furu ike ya / kawazu tobikomu / mizu no oto


Un viejo estanque

Se zambulle una rana

El sonido del agua













Matsuo Bashō (1644-1694)
"Un viejo estanque" (1686)

Shingin (versión cantada) por xiè

[Ver en Youtube]



Bashō - Haikú: Un viejo estanque (1686)
[Shigin (versión cantada) de xiè]


古池 蛙飛び込む 水の音
furu ike ya / kawazu tobikomu / mizu no oto
Un viejo estanque. / Se zambulle una rana. / El sonido del agua.
   [Saber más]